Wenn du dich gerade fragst, ob du sofort Budget in AI Visibility, GEO oder „Optimierung für KI-Suchen“ stecken solltest, dann ist die nüchterne Antwort: wahrscheinlich nicht in großem Stil. Zumindest nicht, wenn dein Ziel heute noch messbarer Traffic, Leads oder Umsatz ist. Die aktuell ausgewerteten Daten zeigen ziemlich klar, dass KI-Dienste wie ChatGPT und andere LLM-basierte Assistenten zwar viel Aufmerksamkeit bekommen, aber im Vergleich zur klassischen organischen Suche nur einen winzigen Anteil an Besuchern und Conversions liefern.
Das klingt erst einmal etwas ernüchternd, vor allem weil die Branche seit Monaten so tut, als würde gerade alles umkippen. Man hört überall: Google ist tot, SEO ist tot, Nutzer suchen bald nur noch über KI, Marken müssen jetzt dringend in KI-Auffindbarkeit investieren. Aus meiner Erfahrung ist genau bei solchen Momenten Vorsicht angebracht. Nicht, weil neue Entwicklungen unwichtig wären. Im Gegenteil. Aber weil Hype und reale Geschäftszahlen oft zwei sehr unterschiedliche Dinge sind.
Die vorliegenden Untersuchungen zeichnen ein recht klares Bild: Google Organic Search bleibt der dominante Kanal. KI-Suchsysteme schicken im Moment nur sehr wenig Traffic. Und selbst dort, wo KI-Besucher besser konvertieren, reicht das Volumen bei weitem nicht aus, um Google auch nur ansatzweise zu gefährden. Anders gesagt: Du kannst eine hervorragende Conversion Rate aus KI-Traffic haben, aber wenn nur eine Handvoll Besucher kommt, bleibt der absolute Ertrag klein.
Das ist ein Punkt, den man im Marketing-Alltag leicht vergisst. Eine Conversion Rate von 13 Prozent klingt fantastisch. Wenn dahinter aber nur 100 Sitzungen stehen, entsteht daraus weniger Geschäft als aus einem Kanal mit 3 Prozent Conversion Rate und mehreren hunderttausend Sitzungen. Genau darum geht es hier im Kern: nicht nur Qualität, sondern auch Volumen entscheidet.
Warum KI-Suche aktuell deutlich kleiner ist, als der Lärm vermuten lässt
Die spannendste Erkenntnis aus den ausgewerteten Daten ist nicht, dass KI-Traffic existiert. Natürlich existiert er. Menschen klicken aus ChatGPT, Perplexity, Gemini oder anderen Assistenten auf Websites. Manche Nutzer kommen mit sehr konkreten Absichten. Manche haben sich bereits durch eine KI-Antwort vorqualifiziert und landen deshalb mit einem klareren Bedürfnis auf deiner Seite. Das kann durchaus wertvoll sein.
Aber die Größenordnung ist der Knackpunkt. In einer großen Auswertung über 100 Websites mit insgesamt mehr als 145 Millionen Sessions wurden die Besuche aus ChatGPT mit dem organischen Google-Traffic verglichen. Das Ergebnis ist ziemlich eindeutig: Die Sitzungen aus ChatGPT machten nur 0,62 Prozent des Volumens aus, das Google Organic brachte.
Lass diese Zahl kurz wirken. Nicht 6 Prozent. Nicht 16 Prozent. Sondern 0,62 Prozent. Wenn du über Google organisch 100.000 Besuche bekommst, wären das in dieser Größenordnung ungefähr 620 Besuche aus ChatGPT. Das ist nicht nichts, aber es ist auch kein Kanal, auf den du mal eben dein ganzes Marketingmodell umbauen solltest.
Und genau hier liegt der Unterschied zwischen einer spannenden Zukunftsthese und einer vernünftigen Budgetentscheidung. Natürlich kann KI-Suche in einigen Jahren größer sein. Vielleicht sogar sehr viel größer. Es wäre naiv, das auszuschließen. Aber wenn du heute ein Team, ein Budget und Umsatzverantwortung hast, musst du mit den Zahlen arbeiten, die jetzt relevant sind. Und die sagen: KI-Suche ist derzeit eher ein Randkanal als ein Hauptkanal.
Ich würde das mit einem Messestand vergleichen. Stell dir vor, du hast einen riesigen Stand auf einer Fachmesse, an dem täglich tausende Menschen vorbeilaufen. Daneben gibt es einen kleinen, exklusiven Nebenraum, in dem zwar sehr interessierte Besucher sitzen, aber eben nur zehn am Tag. Dieser Nebenraum kann wertvoll sein. Vielleicht entstehen dort sogar gute Gespräche. Aber du würdest nicht den großen Messestand abbauen und dein gesamtes Personal nur noch in den Nebenraum stellen. Genau so fühlt sich der aktuelle Stand bei KI-Traffic an.
Hohe Conversion Rate, aber zu wenig Masse
Ein Detail macht die Sache interessanter: Besucher aus ChatGPT konvertierten in der untersuchten Datenbasis besser als Besucher aus der organischen Google-Suche. Konkret lag die Conversion Rate bei ChatGPT-Besuchern bei 13,8 Prozent, während Google Organic bei 3,02 Prozent lag. Das ist ein deutlicher Unterschied. ChatGPT-Besucher konvertierten also mehr als viereinhalb Mal so stark.
Auf den ersten Blick klingt das wie ein Argument für massive Investitionen in KI-Sichtbarkeit. Und ja, ein Teil davon ist tatsächlich spannend. Wenn Nutzer über KI-Antworten kommen, haben sie womöglich schon eine engere Auswahl getroffen. Sie haben eine Empfehlung gesehen, eine Erklärung gelesen oder eine konkrete Nachfrage gestellt. Solche Nutzer sind manchmal näher an einer Entscheidung als jemand, der einfach über Google auf einen allgemeinen Ratgeberartikel klickt.
Aber dann kommt wieder die kalte Dusche der absoluten Zahlen. Trotz der deutlich besseren Conversion Rate lieferte Google in der Analyse 96,5 Prozent der gesamten Conversions über die untersuchten Kanäle. Noch deutlicher: Google erzeugte 27-mal mehr Conversions als alle untersuchten LLM-Quellen zusammen.
Das ist der Moment, an dem man als Marketer oder Unternehmer ehrlich zu sich sein muss. Ja, KI-Traffic kann hochwertig sein. Ja, die Conversion Rate kann beeindruckend aussehen. Aber solange das Volumen so klein bleibt, kann dieser Kanal Google nicht ersetzen. Er kann ergänzen. Vielleicht. Aber er trägt aktuell nicht das Geschäft.
Ich habe in Projekten schon ähnliche Muster gesehen, auch abseits von KI. Kleine Kanäle sehen in Analytics manchmal wunderschön aus. Newsletter-Segmente, bestimmte Partnerseiten, ein einzelner Referral-Kanal. Die Conversion Rate ist toll, die Absprungrate niedrig, die Nutzer lesen länger. Und trotzdem ist der Beitrag zum Gesamtumsatz überschaubar. Man darf sich von Prozentwerten nicht verführen lassen, ohne die absoluten Zahlen daneben zu legen. Das ist eine alte Regel, aber sie wird gerade wieder sehr aktuell.
Organische Suche bleibt der Kanal, an dem du nicht vorbeikommst
Eine zweite Untersuchung kam zu einem ähnlich klaren Ergebnis. Die organische Suche brachte dort 39-mal mehr Traffic als KI-Assistenten. Auch bei den Conversions war der Abstand groß: Für jeweils 100 Conversions aus organischer Suche kamen nur 3,2 Conversions aus KI-Referrals.
Das ist nicht nur ein kleiner Unterschied. Das ist eine andere Gewichtsklasse. Wenn du einen Shop, ein SaaS-Unternehmen, ein Beratungsangebot oder ein Content-Portal betreibst, dann ist organische Suche weiterhin einer der Bereiche, in denen sich systematische Arbeit auszahlt. Technische SEO, saubere Informationsarchitektur, gute Inhalte, starke Marken- und Themenautorität, interne Verlinkung, Aktualisierung bestehender Seiten – all das klingt vielleicht weniger sexy als „Wir optimieren jetzt für KI-Antworten“, aber es bringt im Moment schlicht mehr.
Interessant ist auch der Vergleich mit anderen Kanälen. Der KI-Referral-Traffic konvertierte schlechter als bezahlte Suche, nämlich nur mit einem Faktor von 0,67 gegenüber Paid Search. Gegenüber Direct Traffic schnitt KI-Traffic dagegen besser ab, mit einem Faktor von 2,48. Das legt nahe: KI-Besucher können durchaus qualifizierter sein als manche direkten Besuche, aber sie sind nicht automatisch wertvoller als Nutzer, die über bezahlte Suchanzeigen kommen.
Das überrascht mich ehrlich gesagt nicht. Paid Search ist oft sehr nah an der Kaufabsicht. Wenn jemand nach „CRM Software Preisvergleich“ oder „Notar München Immobilienkauf“ sucht und auf eine Anzeige klickt, dann ist die Absicht häufig glasklar. KI-Nutzer dagegen befinden sich je nach Frage vielleicht noch in einer früheren Phase. Sie lassen sich etwas erklären, vergleichen Optionen oder bitten um Empfehlungen. Das kann später zu einer Conversion führen, muss es aber nicht sofort.
Für dich bedeutet das: Wenn du begrenzte Ressourcen hast, solltest du sehr genau überlegen, wo du sie einsetzt. Ein paar Stunden pro Monat, um KI-Traffic sauber zu tracken und zu beobachten? Unbedingt sinnvoll. Aber ein großes Budget aus klassischer SEO, Content-Optimierung oder Paid Search abzuziehen, nur weil KI gerade das Gesprächsthema ist? Da wäre ich im Moment vorsichtig.
Warum Google trotz KI-Druck stabil bleibt
Viele Diskussionen über KI-Suche übersehen einen einfachen Punkt: Gewohnheiten ändern sich langsam. Menschen suchen seit vielen Jahren über Google. Browser, Smartphones, Betriebssysteme, Apps, Maps, Shopping, lokale Ergebnisse – all das ist tief im Alltag verankert. Selbst wenn Nutzer KI-Tools verwenden, heißt das nicht automatisch, dass sie traditionelle Suche aufgeben.
Oft nutzen Menschen beides. Sie fragen ChatGPT nach einer Erklärung, googeln danach trotzdem eine Marke, prüfen Bewertungen, öffnen mehrere Tabs, schauen Preise an und landen am Ende über eine klassische Suchergebnisseite auf einer Website. Die Reise ist nicht so sauber, wie es in Präsentationen manchmal aussieht.
Genau deshalb solltest du vorsichtig sein, wenn jemand behauptet, KI werde organische Suche „sofort“ ablösen. Vielleicht verschiebt sich Verhalten schrittweise. Vielleicht werden manche informationsorientierten Suchanfragen stärker von KI beantwortet. Gerade einfache Fragen, Definitionen oder Zusammenfassungen könnten weniger Klicks erzeugen. Das sieht man ja schon länger auch bei Featured Snippets und direkten Antworten. Aber transaktionale, lokale, vergleichende und markenbezogene Suchprozesse sind robuster, als viele glauben.
Manchmal ist es überraschend banal: Nutzer wollen klicken. Sie wollen selbst prüfen. Sie wollen Preise sehen, Bilder vergleichen, Bewertungen lesen, Verfügbarkeiten checken. Eine KI-Antwort kann vorbereiten, aber sie ersetzt nicht immer den Besuch auf einer Website. Zumindest noch nicht.
Die Sache mit Direct Traffic und Markenwirkung ist noch nicht belegbar
Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die Frage, ob KI-Sichtbarkeit indirekt mehr Direct Traffic oder mehr Markensuchen auslöst. Das wäre ja ein mögliches Argument: Vielleicht klicken Nutzer nicht direkt aus der KI heraus, aber sie sehen deine Marke dort, merken sie sich und suchen später direkt danach. Wenn das in großem Maßstab passiert, könnten klassische Analytics-Daten den Einfluss von KI unterschätzen.
Das ist theoretisch absolut plausibel. In der Praxis lässt es sich derzeit aber offenbar noch kaum zuverlässig nachweisen. In einer Untersuchung von 12 Websites aus unterschiedlichen Branchen und Größenordnungen konnte kein klar messbarer Zusammenhang zwischen KI-Sichtbarkeit und Direct Traffic auf Longtail-Seiten festgestellt werden. Auch eine zuverlässige Beziehung zwischen KI-Präsenz, Brand Search und direktem Traffic war nicht erkennbar.
Das heißt nicht, dass es diesen Effekt nie gibt. Manche Unternehmen mit starkem KI-Wachstum oder sehr prominenter Sichtbarkeit in KI-Antworten könnten solche Signale vielleicht erkennen. Aber über mehrere Websites hinweg war er nicht sauber messbar. Und das ist wichtig.
Denn viele neue Marketingkonzepte leben davon, dass schwer messbare Effekte versprochen werden. „Du siehst es nicht direkt im Analytics, aber es wirkt im Hintergrund.“ Das kann stimmen. Branding funktioniert teilweise so. Mundpropaganda funktioniert auch so. Aber wenn du ein Budget verteilst, brauchst du irgendwann trotzdem Hinweise, ob ein Kanal Wirkung entfaltet. Nicht perfekt, aber ausreichend belastbar.
Bei KI-Sichtbarkeit ist diese Beweislage im Moment noch dünn. Wenn du also Geld in GEO oder AI Visibility steckst, solltest du dir nicht einreden lassen, dass fehlender Traffic nur bedeutet, der Effekt sei eben unsichtbar. Manchmal ist ein kleiner Kanal einfach ein kleiner Kanal.
Was du trotzdem messen solltest
Trotz aller Skepsis wäre es falsch, KI-Suche komplett zu ignorieren. Ich würde eher sagen: beobachten, messen, aber nicht überreagieren. Genau diese Haltung ist im Moment am vernünftigsten.
Du solltest in deinen Analytics-Daten prüfen, welche KI-Tools überhaupt Traffic schicken. Achte auf Referrer von ChatGPT, Perplexity, Gemini, Copilot und ähnlichen Diensten. Je nach Setup werden nicht alle sauber erfasst, und manche Besuche landen möglicherweise unter Direct. Trotzdem bekommst du mit der Zeit ein Gefühl dafür, ob sich etwas bewegt.
Wichtig ist auch, dass du nicht nur Sitzungen misst. Schau dir Conversions, Engagement, Landingpages und Themen an. Welche Inhalte werden aus KI-Systemen heraus besucht? Sind es Ratgeber? Produktseiten? Vergleiche? Glossare? Wenn du dort Muster erkennst, kannst du vorsichtig optimieren, ohne gleich dein ganzes Content-Team umzubauen.
Ein kleines Beispiel aus der Praxis: Wenn du merkst, dass KI-Assistenten immer wieder auf sehr klare, strukturierte Erklärseiten verweisen, dann kann es sinnvoll sein, solche Seiten besser aufzubereiten. Saubere Definitionen, klare Abschnitte, nachvollziehbare Beispiele, Autoritätssignale, aktuelle Informationen. Das ist übrigens nicht nur für KI gut, sondern meist auch für klassische SEO und Nutzer. Genau solche Überschneidungen sind interessant.
Problematisch wird es erst, wenn „KI-Optimierung“ zu einer komplett separaten Disziplin aufgeblasen wird, die plötzlich alles andere verdrängt. Viele Empfehlungen für KI-Sichtbarkeit ähneln im Kern guter SEO-Arbeit: hilfreiche Inhalte, klare Struktur, vertrauenswürdige Informationen, starke Marke, Erwähnungen im Web, eindeutige Entitäten, konsistente Daten. Das Rad wird nicht immer neu erfunden, auch wenn es manchmal so verkauft wird.
Wie du dein Budget jetzt sinnvoll einordnest
Wenn du heute entscheiden musst, wie viel Zeit und Geld du in KI-Suche steckst, würde ich das pragmatisch betrachten. Der größte Teil deiner Ressourcen sollte weiterhin in Kanäle fließen, die nachweislich Traffic und Conversions bringen. Für viele Websites ist das weiterhin Google Organic Search, ergänzt durch Paid Search, E-Mail, Direct, Social oder Partnerschaften – je nach Geschäftsmodell.
KI-Suche verdient einen Platz auf dem Radar, aber eher als Testfeld. Vielleicht reservierst du einen kleinen Teil deiner Zeit dafür. Du beobachtest Referrer. Du prüfst, ob deine Marke in KI-Antworten auftaucht. Du überlegst, welche Inhalte besonders zitierfähig oder erklärstark sind. Du sorgst dafür, dass deine wichtigsten Informationen eindeutig, aktuell und maschinenlesbar sind. Das ist alles sinnvoll.
Was ich nicht tun würde: bestehende SEO-Maßnahmen stoppen, nur um einem Trend hinterherzulaufen. Gerade wenn deine Website bereits organischen Traffic bekommt, ist es viel wahrscheinlicher, dass Verbesserungen dort schnelleren Nutzen bringen. Bestehende Rankings optimieren, veraltete Inhalte aktualisieren, technische Fehler beheben, interne Verlinkung verbessern, Suchintention sauberer treffen – das klingt trocken, aber es funktioniert.
Der entscheidende Satz lautet: KI-Sichtbarkeit kann ein Zusatznutzen sein, aber sie ist derzeit selten ein Ersatz für Suchmaschinen-Traffic. Wenn du das im Kopf behältst, triffst du wahrscheinlich vernünftigere Entscheidungen.
Natürlich gibt es Ausnahmen. Wenn du in einer Branche arbeitest, in der KI-Assistenten besonders häufig für Empfehlungen genutzt werden, kann die Lage anders aussehen. Software, Bildung, B2B-Recherche, komplexe Informationsprodukte – dort kann KI früher eine größere Rolle spielen. Auch starke Marken könnten profitieren, weil KI-Systeme eher bekannte und häufig erwähnte Namen nennen. Aber selbst dann solltest du messen, statt zu raten.
Mein Fazit aus den Zahlen
Die Daten zeigen vor allem eines: Der Abstand zwischen KI-Suche und klassischer organischer Suche ist aktuell riesig. ChatGPT und andere KI-Assistenten können Besucher schicken, und diese Besucher können teilweise sehr gut konvertieren. Aber das Volumen ist so gering, dass der wirtschaftliche Beitrag im Vergleich zu Google noch klein bleibt.
Für dich heißt das nicht, dass KI unwichtig ist. Es heißt nur, dass du nicht jeden Hype in eine Budgetverschiebung übersetzen musst. Wenn du bereits gute SEO-Arbeit machst, ist das wahrscheinlich weiterhin deine stabilste Grundlage. Wenn du zusätzlich KI-Sichtbarkeit mitdenkst, umso besser. Aber bitte als Ergänzung, nicht als panische Kehrtwende.
Ich würde es so zusammenfassen: Mach deine Hausaufgaben im klassischen Search-Bereich, beobachte KI-Traffic sauber und investiere erst dann stärker, wenn deine eigenen Daten es rechtfertigen. Nicht die lauteste Debatte sollte dein Budget steuern, sondern das, was nachweislich Besucher, Vertrauen und Umsatz bringt.
Manchmal ist genau das die unaufgeregte Wahrheit im digitalen Marketing: Die Zukunft kommt, ja. Aber sie kommt selten so plötzlich, wie LinkedIn-Posts es behaupten. Und bis sie wirklich da ist, lohnt es sich meistens, den Kanal zu pflegen, der heute schon liefert.







