Google Spam Update wirkt nach – Ranking Schwankungen halten an weiter

Tom Brigl  –

Veröffentlicht:

04.09.2026,

Letzte Aktualisierung:

09.09.2026
Inhaltsverzeichnis

Seit dem Spam-Update im August 2026 wirkt die Google-Suche alles andere als ruhig. Eigentlich hätte man erwarten können, dass sich die Rankings nach dem offiziellen Ende des Updates wieder etwas einpendeln. Das Update startete am 18. August und wurde am 21. August abgeschlossen. Doch genau danach begann für viele Seitenbetreiber, SEOs und Content-Verantwortliche erst die wirklich nervige Phase: Die Suchergebnisse schwanken weiter, teilweise deutlich, teilweise schwer greifbar.

Wenn du schon länger mit SEO arbeitest, kennst du dieses Gefühl wahrscheinlich. Ein offizielles Update ist vorbei, man atmet kurz durch, schaut in die Rankings, in die Search Console, in Analytics – und merkt: Da ist noch Bewegung drin. Nicht nur ein bisschen. Sondern genug, dass man sich fragt, ob Google im Hintergrund bereits den nächsten Hebel umgelegt hat. Und genau dieser Eindruck entsteht hier ziemlich stark.

Besonders auffällig ist, dass die Unruhe nicht nur aus Bauchgefühl besteht. Es gibt einerseits viele Stimmen aus der SEO-Community, die von massiven Verschiebungen berichten. Andererseits zeigen auch zahlreiche externe Tracking-Tools weiterhin erhöhte Volatilität in den Google-Suchergebnissen. Das ist immer ein Punkt, bei dem ich persönlich genauer hinschaue. Einzelne Rankingverluste können alles Mögliche bedeuten. Aber wenn mehrere Tools gleichzeitig Bewegung sehen und parallel dazu die Foren unruhig werden, dann ist meistens wirklich etwas im Gange.

Die große Frage lautet also: Handelt es sich noch um Nachwirkungen des Spam-Updates? Oder rollt Google nach dem Spam-Update schon wieder ein weiteres, bisher unangekündigtes Ranking-Update aus? Eine saubere Antwort gibt es nicht. Leider. Und genau das macht die Sache für dich als Website-Betreiber so unangenehm.

Die Rankings bleiben nach dem Spam-Update in Bewegung

Das Spam-Update im August 2026 war offiziell nur wenige Tage aktiv. Vom 18. bis zum 21. August. Für Google-Verhältnisse ist das eher kurz, zumindest im Vergleich zu manchen Core Updates, die sich über zwei Wochen oder länger ziehen können. Aber kurze Updates können trotzdem ordentlich Wirkung entfalten. Vor allem, wenn sie auf Spam-Signale, manipulative Inhalte oder minderwertige Suchergebnisse zielen.

Der interessante Teil beginnt allerdings nach dem Abschluss. Denn normalerweise sieht man nach einem bestätigten Update häufig noch ein paar Tage Nachzittern. Rankings sortieren sich, Datenzentren gleichen sich ab, Crawling- und Indexierungssignale laufen nach. Das ist nicht ungewöhnlich. Doch hier scheint die Bewegung nicht einfach nur langsam auszulaufen. Viele Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Volatilität nach dem 21. August weiter anhält und teils sogar neue Wellen bildet.

Aus meiner Erfahrung ist genau dieser Unterschied wichtig. Ein normales Auslaufen fühlt sich eher an wie ein Sturm, der langsam abzieht: Es gibt noch Böen, aber sie werden schwächer. Hier wirkt es eher so, als käme nach dem Sturm gleich der nächste Windstoß. Vielleicht kleiner, vielleicht anders gelagert, aber eben spürbar.

Es entsteht der Eindruck, als würde Google zusätzlich zum abgeschlossenen Spam-Update noch etwas anderes testen oder ausrollen. Ein mögliches unangekündigtes Ranking-Update steht im Raum. Natürlich kann man das ohne Bestätigung nicht endgültig sagen. Google kündigt längst nicht jede Veränderung an, und gerade kleinere oder mittlere Anpassungen laufen oft einfach durch. Für betroffene Seiten macht das aber keinen großen Unterschied. Ob angekündigt oder nicht: Wenn Sichtbarkeit, Traffic und Conversions plötzlich verrutschen, ist der Effekt real.

Ein weiterer Punkt wurde als mögliche Erklärung erwähnt: ein Problem mit PDF-Dateien in der Google-Suche. Allerdings wirkt es eher unwahrscheinlich, dass die aktuelle Ranking-Volatilität allein damit zusammenhängt. Ganz ausschließen lässt es sich nicht, denn bei Google greifen viele Systeme ineinander. Aber wenn breit über unterschiedliche Branchen hinweg Verschiebungen gemeldet werden, ist eine reine PDF-Erklärung eher dünn. Ich würde sie im Hinterkopf behalten, aber nicht als Hauptursache behandeln.

Spannend ist auch der Blick auf die Wochen davor. Der August war ohnehin schon ungewöhnlich lebhaft. Vor dem Spam-Update gab es bereits mehrere nicht bestätigte Ranking-Bewegungen: um den 1. bis 3. August, dann etwa am 5. August, später erneut am 13. August. Auch im Juli gab es deutliche Schwankungen, unter anderem am 18. und 19. Juli, die sich offenbar über die Woche zogen, sowie rund um den 24. Juli. Davor wurde schon eine auffällige Verschiebung rund um den 11. Juli beobachtet.

Das klingt nach viel. Und ehrlich gesagt: Es ist viel. Wenn du in dieser Zeit versuchst, aus einzelnen Tagesdaten eine klare Ursache abzuleiten, wirst du schnell wahnsinnig. Ein Kunde rief mich einmal nach einem ähnlichen Update-Zeitraum an und sagte sinngemäß: „Montag bin ich Gewinner, Mittwoch bin ich Verlierer, Freitag weiß ich nicht mehr, was meine Seite überhaupt ist.“ Genau so fühlt sich diese Art von SERP-Volatilität an. Du bekommst ständig neue Signale, aber keine klare Linie.

Die letzten offiziell bestätigten größeren Updates vor dem August-Spam-Update waren ebenfalls noch gar nicht so lange her. Das Spam-Update im Juni 2026 lief vom 14. bis zum 26. Juni. Davor gab es ein Core Update im Mai 2026, das am 21. Mai begann und am 2. Juni abgeschlossen wurde. Mit anderen Worten: Die Google-Suche wurde in den Monaten davor mehrfach kräftig angefasst. Wenn dann im August weitere unbestätigte Wellen dazukommen, ist es nicht überraschend, dass viele Seiten kaum noch stabile Ausgangswerte finden.

Was die Tracking-Tools zeigen

Die Hinweise aus den Tracking-Tools sind ein zentraler Teil der Beobachtung. Mehrere bekannte SEO-Tools erfassen täglich, wie stark sich die Suchergebnisse verändern. Sie arbeiten nicht alle gleich, und ihre Werte sind nicht eins zu eins vergleichbar. Manche messen Keyword-Sets, andere Branchen, Länder oder Geräte unterschiedlich. Trotzdem sind sie nützlich, weil sie Trends sichtbar machen.

In diesem Fall zeigen zahlreiche Tools weiterhin Bewegung nach dem Ende des August-Spam-Updates. Zu den beobachteten Datenquellen gehören unter anderem AWR, AccuRanker, Algoroo, CognitiveSEO, DataForSEO, Mangools, Mozcast, SEMrush, Serpstat, SimilarWeb, Sistrix, Wincher, Wireboard und Zutrix.

Ein aggregierter Volatilitäts-Chart fasst mehrere dieser Signale auf einer Skala von 0 bis 100 zusammen. Dabei sieht man im Zeitraum Ende Juli bis Ende August keine komplette Beruhigung. Es gibt kleinere Hochs und Tiefs, aber nach dem 21. August bleibt die Linie eben nicht dauerhaft flach. Rund um den 23. bis 26. August tauchen erneut Ausschläge auf. Das passt zu den Beobachtungen aus der Community, in der ebenfalls nach dem offiziellen Update-Ende weiter von Verschiebungen gesprochen wird.

Man sollte solche Tools allerdings nicht überinterpretieren. Das sage ich bewusst, weil viele SEOs dazu neigen, bei jedem roten Balken sofort von einem Update zu sprechen. Ein Tool kann rauschen. Ein einzelner Sensor kann wegen bestimmter Keywords oder eines Datenfehlers ausschlagen. Aber wenn viele unabhängige Datenquellen gleichzeitig nervös werden, dann ist das etwas anderes. Dann ist zumindest die Wahrscheinlichkeit höher, dass Google gerade tatsächlich signifikante Veränderungen in den Suchergebnissen erzeugt.

Einzelne Tools zeigen unterschiedliche Muster. Manche verzeichnen stärkere Ausschläge Anfang August, andere sehen mehr Bewegung nach dem Spam-Update. Sistrix etwa zeigt in den Daten deutliche Aktivität Anfang August und dann erneut steigende Signale nach dem 21. August. AWR weist ebenfalls mehrere erhöhte Werte aus. Wireboard als zusammengefasste Betrachtung zeigt gegen Ende des betrachteten Zeitraums einen auffälligen Anstieg. Auch Zutrix, Wincher und andere Tools signalisieren keine vollständige Ruhe.

Für dich ist dabei weniger wichtig, welcher Tool-Wert an welchem Tag exakt bei 42, 61 oder 70 lag. Viel wichtiger ist das Gesamtbild: Die Suchergebnisse sind weiterhin instabil. Und zwar nach einem offiziell abgeschlossenen Spam-Update. Das ist die eigentliche Nachricht.

In der Praxis bedeutet das: Wenn du zwischen dem 21. und 26. August Rankingveränderungen siehst, solltest du nicht automatisch davon ausgehen, dass alles direkt durch das Spam-Update selbst verursacht wurde. Es kann sein. Es kann aber auch sein, dass du in eine zweite Welle hineingeraten bist, die Google nicht separat kommuniziert hat. Gerade bei Websites mit vielen URL-Typen, unterschiedlichen Content-Qualitäten oder alten technischen Baustellen ist die Zuordnung schwer.

Ein Beispiel: Stell dir vor, du betreibst ein Ratgeberportal. Einige Unterseiten sind stark redaktionell, gut gepflegt und wirklich hilfreich. Andere Seiten stammen noch aus alten Zeiten, sind dünn, vielleicht etwas keywordlastig, vielleicht mit veralteten Affiliate-Elementen. Wenn Google erst Spam-Signale neu bewertet und kurz danach weitere Ranking-Systeme justiert, können verschiedene Seitentypen unterschiedlich reagieren. Du siehst dann nicht „die eine“ Bewegung, sondern ein Durcheinander: Manche URLs steigen, andere fallen, wieder andere verschwinden kurz oder schwanken tageweise.

Genau deshalb ist es gefährlich, jetzt schnelle Schlüsse zu ziehen. Wer in solchen Phasen hektisch Titel, interne Verlinkung, Content-Blöcke oder ganze Seitengruppen umbaut, jagt manchmal nur Schatten hinterher. Natürlich: Wenn du klaren Spam, Doorway-Seiten, massenhaft schlechte KI-Inhalte oder technische Fehler findest, solltest du sie angehen. Aber eine Website nur deshalb umzubauen, weil ein Sensor drei Tage erhöht ist, kann mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen.

Die Stimmung in der SEO-Community ist angespannt

Neben den Tools gibt es die menschliche Seite. Und die ist fast noch interessanter, weil sie zeigt, wie sich solche Updates im Alltag anfühlen. Viele Rückmeldungen aus der SEO-Community sprechen von deutlichen Verschiebungen, plötzlichen Traffic-Einbrüchen, Indexierungsproblemen und einer allgemeinen Ratlosigkeit.

Ein Seitenbetreiber beschreibt, dass seine Nische lange ruhig gewesen sei, selbst nach vorherigen Updates. Dann habe die Googlebot-Aktivität plötzlich zugenommen, und am folgenden Tag seien sichtbare Veränderungen aufgetreten. Das ist ein Muster, das ich schon häufiger gesehen habe: Erst steigt die Crawling-Aktivität, dann bewegen sich Rankings. Nicht immer, aber oft genug, dass man hellhörig wird.

Ein anderer meldet, dass offenbar „etwas“ laufe und gleichzeitig die Erwähnungen in AI Overviews stark zugenommen hätten. Dieser Punkt ist spannend, auch wenn er nicht weiter belegt wird. Google verändert nicht nur klassische Rankings, sondern auch die Darstellung der Suchergebnisse. Wenn AI Overviews häufiger erscheinen, kann das den Traffic massiv beeinflussen, selbst wenn deine organische Position stabil bleibt. Platz 2 ist eben nicht mehr ganz dasselbe, wenn darüber eine KI-Antwort, Anzeigen, Shopping-Elemente oder andere SERP-Features sitzen.

Mehrere Stimmen sprechen davon, dass Google offenbar etwas „pusht“. Manche berichten, dass ihre Nische monatelang unverändert war und nun plötzlich ein echter Shuffle stattfindet. Nicht nur ein Keyword hier oder da, sondern breitere Bewegungen. Das ist ein wichtiger Unterschied. Einzelne Keyword-Schwankungen sind Alltag. Ein sichtbarer Austausch vieler Ergebnisse spricht eher für systemische Veränderungen.

Besonders deutlich wird die Frustration in einer Aussage, die sinngemäß sagt: Ob die Veränderung gut oder schlecht sei, wisse man kaum noch. Das Problem sei die Unberechenbarkeit. Wenn ein Geschäft davon abhänge, dass ein anderes Unternehmen alle paar Wochen die Ergebnisse neu mischt, sei das kaum noch eine solide Grundlage. Das klingt hart, aber ich verstehe den Punkt. Viele Publisher, Shop-Betreiber und Nischenportale haben jahrelang auf organischen Google-Traffic gesetzt. Wenn dieser Kanal immer sprunghafter wird, verändert sich das Geschäftsrisiko massiv.

Ein weiterer Kommentar beschreibt einen verlorenen Tag am 26. August und kritisiert, dass offenbar echte, menschlich geschriebene Inhalte mit Indexierungsproblemen kämpfen, während Spam-Seiten weiterhin sichtbar seien. Ob diese Wahrnehmung objektiv in jedem Fall stimmt, ist eine andere Frage. In Update-Phasen fühlen sich Betroffene oft ungerecht behandelt, manchmal zurecht, manchmal nicht. Aber solche Berichte zeigen, wo der Schmerz sitzt: Viele haben das Gefühl, saubere Arbeit werde nicht zuverlässig belohnt.

Auch von totem Traffic ist die Rede. Suche tot, Discover tot. Dazu der bizarre Hinweis, Google schicke Besucher auf 404-Seiten. Wenn so etwas passiert, solltest du natürlich zusätzlich technische Ursachen prüfen: Weiterleitungen, gelöschte URLs, Canonicals, Sitemap-Status, interne Links, Serverantworten. Nicht jede merkwürdige Beobachtung ist ein Google-Update. Aber in der Summe verstärken solche Meldungen den Eindruck, dass gerade vieles durcheinanderläuft.

Die kürzeste, aber vielleicht treffendste Aussage lautet: „Da rollt definitiv etwas aus.“ Genau so fühlt sich die Lage an. Nicht bewiesen, nicht offiziell bestätigt, aber schwer zu ignorieren.

Was du jetzt daraus ableiten solltest

Wenn du betroffen bist, ist der erste Impuls wahrscheinlich: irgendetwas tun. Sofort. Rankings prüfen, Seiten ändern, Texte verlängern, alte Inhalte löschen, Disavow-Dateien anfassen, technische Audits starten. Verständlich. Aber ich wäre vorsichtig.

In solchen Phasen ist mein erster Rat fast langweilig: Beobachte sauber, bevor du handelst. Nicht passiv im Sinne von „gar nichts tun“, sondern analytisch. Schau dir an, welche Seitentypen betroffen sind. Sind es kommerzielle Seiten, Ratgeber, Kategorien, Produktseiten, News, PDFs, alte URLs? Betrifft es einzelne Keywords oder ganze Themencluster? Fallen nur Rankings oder auch Impressionen und Klicks? Gibt es Indexierungsprobleme? Hat sich die Darstellung der Suchergebnisse verändert, etwa durch AI Overviews?

Gerade weil mehrere Updates und unbestätigte Schwankungen so nah beieinanderliegen, brauchst du eine möglichst saubere Trennung. Markiere dir die relevanten Daten: 1. bis 3. August, 5. August, 13. August, 18. bis 21. August und die Tage danach. Dann vergleiche nicht nur Tageswerte, sondern Zeiträume. Eine Woche gegen die Vorwoche. Betroffene Verzeichnisse gegeneinander. Brand- und Non-Brand-Traffic getrennt. Mobile und Desktop, falls relevant. Es klingt banal, aber viele falsche Entscheidungen entstehen, weil man auf einen einzelnen Ausschlag starrt.

Wenn du starke Verluste nach dem Spam-Update siehst, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf Content-Qualität und Muster, die Google als problematisch werten könnte. Dünne Seiten, skalierte Inhalte ohne echten Mehrwert, aggressive Monetarisierung, kopierte oder kaum veränderte Texte, irreführende Überschriften, alte SEO-Tricks. Das Übliche, ja. Aber bitte nicht nur oberflächlich. Frage dich: Würde ein echter Nutzer diese Seite vermissen, wenn sie morgen weg wäre? Manchmal ist diese Frage brutaler als jedes Tool.

Gleichzeitig solltest du technische Faktoren nicht vergessen. Indexierungsprobleme, 404-Aufrufe, Crawling-Spitzen und plötzliche URL-Verschiebungen können auch mit internen Änderungen zusammenhängen. Ein fehlerhaftes Deployment, eine geänderte robots.txt, falsche Canonicals oder eine kaputte Sitemap können in einer Update-Phase wie ein Algorithmusproblem aussehen. Ich habe schon Fälle gesehen, in denen alle über Google geschimpft haben und am Ende war es eine noindex-Regel in einem Template. Peinlich, aber passiert.

Was du eher nicht tun solltest: panisch alles umwerfen. Wenn Google mehrere Systeme gleichzeitig oder kurz nacheinander justiert, können sich Rankings nach einigen Tagen wieder teilweise stabilisieren. Wer mitten in der Bewegung große Änderungen macht, verliert oft die Vergleichbarkeit. Dann weißt du später nicht mehr, ob die Erholung oder der weitere Einbruch von Google kam oder von deinen eigenen Anpassungen.

Die nüchterne Einschätzung lautet: Nach dem August-Spam-Update ist die Google-Suche weiterhin auffällig volatil. Viele Tools bestätigen Bewegung, viele SEOs berichten Ähnliches, und die zeitliche Nähe zum offiziellen Update-Ende macht die Lage besonders interessant. Es kann sich um Nachwirkungen handeln. Es kann aber ebenso ein weiteres, nicht angekündigtes Ranking-System oder eine neue Bewertungswelle sein.

Für dich heißt das: Bleib ruhig, aber nicht blind. Dokumentiere deine Daten, prüfe Muster, kontrolliere technische Grundlagen und bewerte deine Inhalte ehrlich. Und vielleicht am wichtigsten: Baue dein Geschäft nicht so, dass jede Google-Welle dich komplett aus der Bahn wirft. Das ist leichter gesagt als getan, ich weiß. Aber diese Update-Serie zeigt wieder einmal ziemlich deutlich, wie riskant eine zu starke Abhängigkeit von organischer Suche geworden ist.

Die Rankings schwanken weiter. Ob daraus eine größere bestätigte Änderung wird oder nur eine weitere unbestätigte Google-Welle bleibt, ist offen. Aber wenn du in den Tagen nach dem 21. August deutliche Bewegungen siehst, bildest du dir das sehr wahrscheinlich nicht ein.

Tom Brigl

Tom ist Dipl. Betrw. und Geschäftsführer. Er bringt 21 Jahre E-Commerce-Erfahrung sowie 17 Jahre eigenes Agentur-Business mit.
Sein Ding: SEO und GEO für Online-Shops – damit du bei Google und in der KI-Suche gefunden wirst.

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