Google Ads kann dir offenbar künftig dabei helfen, passende Sitelinks für deine Anzeigen zu finden. Das klingt im ersten Moment nach einer kleinen Komfortfunktion, fast wie eine dieser Randnotizen, die man im Google-Ads-Konto kurz sieht und dann wieder vergisst. Aus meiner Erfahrung steckt in solchen kleinen Änderungen aber oft mehr Praxisrelevanz, als man zunächst denkt. Gerade Sitelinks gehören zu den Erweiterungen, die viele Werbetreibende zwar kennen, aber nicht immer konsequent oder sauber nutzen.
Die neue Funktion taucht innerhalb der Google-Ads-Oberfläche auf und weist dich sinngemäß darauf hin: „Ich habe einige Sitelinks für dich gefunden.“ Danach kannst du die vorgeschlagenen Sitelinks überprüfen. Die Vorschläge werden offenbar auf Basis deiner finalen URL erstellt, also der Zielseite, auf die deine Anzeige verweist. Google schaut sich demnach an, welche weiteren relevanten Seiten auf deiner Website infrage kommen könnten, und bietet sie dir als Ergänzung für deine Anzeigen an.
Das ist kein riesiger Systemwechsel, keine komplett neue Anzeigenform und auch kein großer Strategiesprung. Aber es ist eine Funktion, die den Alltag in Google Ads durchaus verändern kann. Vor allem dann, wenn du viele Kampagnen betreust, wenig Zeit hast oder bei kleineren Konten bisher gar keine Sitelinks eingefügt wurden. Manchmal sind es genau diese Ergänzungen, die aus einer durchschnittlichen Anzeige eine Anzeige machen, die auf der Suchergebnisseite deutlich mehr Raum einnimmt und dem Nutzer schneller den passenden Weg anbietet.
Was Sitelinks eigentlich leisten
Sitelinks sind zusätzliche Links, die unter oder neben deiner Anzeige erscheinen können. Sie führen nicht einfach nur auf dieselbe Zielseite wie die Hauptanzeige, sondern auf spezifische Unterseiten deiner Website. Das können Produktseiten sein, Kategorieseiten, Kontaktseiten, Öffnungszeiten, Preisübersichten, Filialfinder, Buchungsseiten oder auch Ratgeberbereiche.
Wenn du zum Beispiel eine Anzeige für ein Möbelhaus schaltest, könnte die Hauptanzeige auf die Startseite oder eine Kategorie wie „Wohnzimmermöbel“ führen. Die Sitelinks könnten dann direkt zu „Sofas“, „Esstische“, „Öffnungszeiten“ oder „Standorte“ verweisen. Bei einem Softwareanbieter wären typische Sitelinks vielleicht „Preise“, „Demo buchen“, „Funktionen“ oder „Kundenreferenzen“. Klingt simpel, ist es auch. Aber simpel heißt bei Anzeigen nicht unwichtig.
Der große Vorteil liegt darin, dass du dem Nutzer mehr Auswahl gibst, ohne dass er erst mühsam über deine Website navigieren muss. Jemand sucht vielleicht nach deiner Marke, will aber eigentlich direkt den Support erreichen. Oder jemand sucht nach einem Produkt, ist aber schon in der Vergleichsphase und möchte Preise sehen. Ein guter Sitelink kann diesen Umweg abkürzen.
Und noch ein Punkt, der in der Praxis gern unterschätzt wird: Sitelinks vergrößern die sichtbare Fläche deiner Anzeige. Deine Anzeige wirkt vollständiger, präsenter und oft auch vertrauenswürdiger. Natürlich garantiert das keine besseren Ergebnisse. Google zeigt Sitelinks auch nicht immer an. Aber wenn sie ausgespielt werden, können sie die Anzeige deutlich attraktiver machen.
Was an der neuen Funktion interessant ist
Die eigentliche Neuerung besteht darin, dass Google Ads dir nicht nur erlaubt, Sitelinks manuell anzulegen, sondern aktiv Vorschläge macht. In der Benutzeroberfläche erscheint ein Hinweis, dass Sitelinks gefunden wurden. Danach kannst du auf eine Art Prüfoption klicken und dir ansehen, welche Sitelinks Google auf Grundlage deiner finalen URL empfiehlt.
Das ist vor allem deshalb spannend, weil Google damit wieder einen kleinen Teil der Anzeigenoptimierung automatisiert. Nicht vollständig, aber vorbereitend. Du bekommst keine perfekte Strategie geliefert, sondern eine Auswahl möglicher Links. Und genau hier liegt der Punkt: Die Arbeit wird nicht unbedingt ersetzt, aber sie kann beschleunigt werden.
Wenn du schon länger mit Google Ads arbeitest, kennst du diese Situation wahrscheinlich. Du baust eine Kampagne, kümmerst dich um Keywords, Anzeigentexte, Conversion-Tracking, Gebotsstrategie und Zielseiten. Sitelinks kommen dann irgendwann „noch schnell“ dazu. Oder eben gar nicht. Besonders bei kleineren Budgets oder hastig gestarteten Kampagnen bleiben Erweiterungen gern liegen. Dabei sind sie ein relativ naheliegender Hebel.
Eine automatische Vorschlagsfunktion kann hier Druck aus dem Prozess nehmen. Statt bei null anzufangen, bekommst du eine Vorauswahl. Vielleicht schlägt Google eine Produktseite vor, an die du selbst gar nicht gedacht hast. Vielleicht erkennt das System typische Seiten wie Kontakt, Öffnungszeiten oder Bestseller. Vielleicht liegt es auch mal daneben, klar. Aber selbst dann zwingt dich die Funktion dazu, über deine Sitelink-Struktur nachzudenken. Und das ist gar nicht so schlecht.
Die finale URL als Ausgangspunkt
Besonders wichtig ist, dass die Vorschläge offenbar auf deiner finalen URL basieren. Das bedeutet: Google betrachtet die Seite, auf die deine Anzeige führt, und leitet daraus mögliche ergänzende Ziele ab. Wenn deine Zielseite gut strukturiert ist, intern sinnvoll verlinkt und klare Themenbereiche enthält, dürften die Vorschläge besser ausfallen.
Wenn deine Website dagegen chaotisch aufgebaut ist, viele irrelevante Links enthält oder wichtige Seiten schlecht erreichbar sind, kann es gut sein, dass die Vorschläge entsprechend durchwachsen sind. Das ist ein Punkt, den ich recht spannend finde, weil er wieder zeigt: Anzeigenoptimierung hört nicht im Google-Ads-Konto auf. Deine Website-Struktur spielt mit hinein.
Ein schöner Vergleich aus der Praxis: Stell dir vor, du gibst einem neuen Vertriebsmitarbeiter deine Website und sagst: „Such dir mal die wichtigsten Unterseiten raus, die Kunden interessieren könnten.“ Wenn die Website klar aufgebaut ist, findet er schnell die richtigen Seiten. Wenn alles wild gemischt ist, landet er vielleicht bei einem alten PDF, einer veralteten Aktionsseite oder einer halb vergessenen Kategorie. Ein Automatismus ist da nicht grundlegend anders. Er braucht gute Signale.
Warum du die Vorschläge nicht blind übernehmen solltest
So hilfreich diese Funktion klingt, du solltest sie auf keinen Fall einfach ungeprüft übernehmen. Ich weiß, das ist der langweilige Teil. Aber gerade bei Google Ads ist „schnell akzeptieren“ selten die beste Strategie. Vorschläge können sinnvoll sein, sie können aber auch an der eigentlichen Kampagnenlogik vorbeigehen.
Ein Sitelink ist nicht nur ein zusätzlicher Link. Er ist ein inhaltliches Versprechen. Wenn dort „Preise“ steht, erwartet der Nutzer auch eine Preisübersicht. Wenn dort „Termin buchen“ steht, sollte die Buchung schnell und problemlos möglich sein. Wenn dort „Öffnungszeiten“ steht, sollte er nicht erst drei weitere Klicks machen müssen. Sitelinks sind kleine Abkürzungen. Und Abkürzungen dürfen nicht in die Irre führen.
Außerdem muss ein Sitelink zur Suchintention passen. Bei einer Kampagne für Neukunden willst du vielleicht andere Zusatzlinks zeigen als bei einer Markenkampagne. Bei einer Kampagne für ein bestimmtes Produkt willst du nicht unbedingt auf allgemeine Unternehmensinformationen verweisen. Bei einer lokalen Kampagne sind Standort, Route und Öffnungszeiten vermutlich wertvoller als ein Blogbeitrag.
Google kann Muster erkennen, aber Google kennt nicht immer deine Prioritäten. Vielleicht möchtest du eine margenstarke Produktkategorie pushen. Vielleicht willst du eine bestimmte Landingpage testen. Vielleicht ist eine Seite aus rechtlichen Gründen nicht als Anzeigenziel geeignet. Vielleicht enthält sie noch alte Informationen. Solche Dinge weiß ein Algorithmus nicht zuverlässig.
Ein kurzer Kontrollblick reicht oft nicht
Wenn du vorgeschlagene Sitelinks prüfst, solltest du dir ein paar Minuten mehr nehmen. Öffne die vorgeschlagenen Zielseiten. Schau, ob sie aktuell sind. Prüfe, ob sie mobil gut funktionieren. Gerade mobil ist wichtig, weil viele Anzeigenkontakte auf dem Smartphone stattfinden. Eine Seite, die am Desktop ordentlich aussieht, kann auf dem Handy plötzlich zäh, unübersichtlich oder nervig sein.
Auch die Texte der Sitelinks verdienen Aufmerksamkeit. Gute Sitelink-Texte sind klar, konkret und nicht zu verspielt. „Jetzt entdecken“ kann funktionieren, ist aber oft sehr allgemein. „Damen Sneaker Sale“ ist eindeutiger. „Demo vereinbaren“ ist stärker als „Mehr erfahren“, wenn du tatsächlich Leads einsammeln willst. Es geht nicht darum, poetisch zu werden. Es geht darum, Erwartungen sauber zu setzen.
Ich habe in Konten schon Sitelinks gesehen, die technisch vorhanden waren, aber praktisch nichts gebracht haben: veraltete Aktionen, generische Links zur Startseite, doppelte Ziele, schlecht benannte Unterseiten. Dann sieht die Anzeige zwar voller aus, aber nicht unbedingt besser. Ein Sitelink sollte immer eine echte Nutzungsabsicht bedienen.
Für wen die Funktion besonders nützlich ist
Besonders wertvoll dürfte diese Neuerung für Werbetreibende sein, die noch keine ausgereifte Erweiterungsstruktur haben. Also kleine Unternehmen, lokale Anbieter, Shops mit schnell wechselnden Sortimenten oder Konten, die historisch gewachsen sind und nie wirklich sauber aufgeräumt wurden. Dort kann ein automatischer Hinweis wie „Ich habe einige Sitelinks gefunden“ tatsächlich ein guter Anstoß sein.
Auch Agenturen oder interne Marketingteams mit vielen Konten könnten profitieren. Wenn du regelmäßig neue Kampagnen aufsetzt, spart jeder brauchbare Vorschlag Zeit. Nicht, weil du nicht selbst in der Lage wärst, Sitelinks zu entwickeln, sondern weil die Vorarbeit entfällt. Du bekommst eine Liste, sortierst aus, passt an und ergänzt. Das ist manchmal wesentlich effizienter als ein leeres Formular.
Für größere Konten mit klaren Kampagnenstrukturen ist der Mehrwert etwas anders. Dort wird die Funktion weniger eine Strategie ersetzen, sondern eher als Kontrollinstrument dienen. Du kannst sehen, welche Seiten Google für relevant hält. Manchmal ist das aufschlussreich. Wenn Google ständig Seiten vorschlägt, die du selbst nicht auf dem Schirm hast, lohnt sich zumindest ein Blick darauf. Umgekehrt kann es auch zeigen, dass deine Website intern zu stark auf Seiten verweist, die für Ads gar nicht relevant sind.
Lokale Unternehmen könnten schnell profitieren
Bei lokalen Unternehmen sehe ich besonders viel Potenzial. Viele lokale Anzeigen sind relativ knapp gehalten und führen auf die Startseite oder eine einfache Leistungsseite. Sitelinks zu Öffnungszeiten, Standort, Kontakt, Terminbuchung oder Leistungen können hier sofort helfen. Der Nutzer will oft nicht lange lesen. Er will wissen: Hast du offen? Bist du in meiner Nähe? Kann ich anrufen? Was kostet es ungefähr?
Wenn Google solche Sitelinks automatisch erkennt und vorschlägt, senkt das die Einstiegshürde. Ein Friseur, Zahnarzt, Handwerker oder Restaurantbetreiber hat nicht immer die Zeit oder das Wissen, jedes Anzeigen-Asset optimal zu pflegen. Ein guter Vorschlag im Konto kann dann der kleine Schubs sein, der bisher fehlte.
Der größere Trend: Google Ads wird beratender
Diese Funktion passt gut in eine Entwicklung, die man schon länger beobachten kann. Google Ads wird zunehmend beratend, vorschlagend und teilweise automatisierend. Das Konto ist nicht mehr nur eine Oberfläche, in der du Dinge einträgst. Es wird immer stärker zu einem System, das dir Empfehlungen macht: für Keywords, Budgets, Gebote, Assets, Zielgruppen, Anzeigenvarianten und eben nun auch für Sitelinks.
Das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist klar: Viele Aufgaben werden leichter zugänglich. Wer nicht jeden Winkel des Systems kennt, bekommt Unterstützung. Das kann gerade Einsteigern helfen. Auch erfahrene Nutzer können Zeit sparen.
Der Nachteil ist subtiler. Je mehr Vorschläge auftauchen, desto größer ist die Gefahr, dass man sie aus Gewohnheit akzeptiert. Google-Ads-Konten können dadurch sehr „Google-geformt“ werden. Das ist nicht automatisch schlecht, aber es kann zu einer gewissen Gleichförmigkeit führen. Deine Strategie sollte nicht nur daraus bestehen, grüne Häkchen und Empfehlungen abzuarbeiten. Ich sage das nicht aus Misstrauen gegenüber jeder Automatisierung. Im Gegenteil, Automatisierung kann stark sein. Aber sie braucht Führung.
Gerade bei Sitelinks ist menschliches Urteilsvermögen wichtig. Du kennst dein Angebot, deine Marge, deine Kundenfragen, deine saisonalen Prioritäten und deine internen Einschränkungen. Google erkennt vielleicht Seiten. Du entscheidest, welche davon geschäftlich sinnvoll sind.
Wie du mit den vorgeschlagenen Sitelinks arbeiten solltest
Wenn die Funktion in deinem Konto erscheint, würde ich relativ pragmatisch vorgehen. Öffne die Vorschläge nicht nur aus Neugier, sondern mit einer kleinen Prüfroutine im Kopf. Du musst daraus keine Wissenschaft machen, aber ein bisschen Struktur hilft.
Schau zuerst, ob die vorgeschlagene Seite zur Kampagne passt. Eine allgemeine Kontaktseite kann bei einer Brand-Kampagne sinnvoll sein, bei einer produktfokussierten Kampagne aber vielleicht zu unspezifisch. Danach prüfst du, ob die Zielseite sauber funktioniert. Lädt sie schnell? Ist sie mobil angenehm? Gibt es eine klare nächste Aktion? Wenn der Nutzer nach dem Klick neu überlegen muss, ist der Sitelink wahrscheinlich nicht stark genug.
Dann kommt der Text. Der Sitelink sollte kurz, klar und erwartungstreu sein. Ein häufiger Fehler ist, Sitelinks zu werblich zu formulieren. „Unglaubliche Angebote“ klingt vielleicht lebhaft, sagt aber wenig. „Sommer-Angebote“ oder „Sale bis 40 %“ ist konkreter, sofern es stimmt. Bei B2B-Angeboten funktionieren oft direkte Nutzen- oder Aktionsbegriffe besser: „Preise ansehen“, „Demo buchen“, „Integrationen“, „Fallstudien“.
Und ja, ich würde auch darauf achten, ob sich Sitelinks gegenseitig kannibalisieren. Vier Links, die alle irgendwie zur gleichen Kategorie führen, bringen selten viel. Besser ist eine sinnvolle Mischung. Ein Link für Preise, einer für Produktdetails, einer für Kontakt oder Beratung, einer für Referenzen. So deckst du verschiedene Entscheidungsphasen ab.
Ein praktisches Beispiel
Nehmen wir an, du betreibst einen Online-Shop für Laufschuhe. Deine Anzeige führt auf eine Kategorie „Laufschuhe“. Google schlägt dir Sitelinks vor wie „Herren Laufschuhe“, „Damen Laufschuhe“, „Sale“, „Laufsocken“ und „Versandinformationen“. Davon sind wahrscheinlich einige brauchbar. „Herren“ und „Damen“ helfen bei der schnellen Segmentierung. „Sale“ kann stark sein, wenn preisbewusste Nutzer unterwegs sind. „Versandinformationen“ kann Vertrauen schaffen, ist aber vielleicht eher bei einer Brand- oder Remarketing-Suche wertvoll.
Jetzt stell dir vor, Google schlägt zusätzlich eine alte Blogseite „So findest du den richtigen Schuh“ vor. Die kann ebenfalls sinnvoll sein, wenn du Nutzer in der Recherchephase abholen willst. Für eine performanceorientierte Shopping-nahe Suchkampagne wäre sie aber möglicherweise zu weit weg vom Kauf. Genau hier brauchst du dein Gefühl für die Kampagne. Nicht jeder gute Website-Inhalt ist automatisch ein guter Sitelink für jede Anzeige.
Was du daraus für dein Konto mitnehmen kannst
Die wichtigste Botschaft ist eigentlich recht schlicht: Sitelinks bleiben ein relevanter Bestandteil guter Suchanzeigen, und Google macht es dir leichter, passende Optionen zu finden. Wenn du bisher keine oder nur sehr wenige Sitelinks nutzt, solltest du das Thema nicht länger nebenbei behandeln. Die neue Vorschlagsfunktion kann ein guter Einstieg sein, aber sie ersetzt keine saubere Auswahl.
Ich würde diese Funktion als eine Art Assistent verstehen. Nicht als Entscheider. Sie zeigt dir mögliche Wege, aber du bestimmst, welche Wege für deine Kampagne tatsächlich Sinn ergeben. Das ist ein kleiner Unterschied, aber ein wichtiger. Wer Google Ads gut steuern will, sollte Empfehlungen nutzen, ohne die Kontrolle über die strategische Richtung abzugeben.
Spannend ist auch die indirekte Botschaft an deine Website-Struktur. Wenn Vorschläge auf Basis der finalen URL entstehen, wird eine klare, logisch verlinkte Website noch wertvoller. Gute Seitenarchitektur hilft nicht nur Nutzern und Suchmaschinen, sondern möglicherweise auch den Systemen, die deine Anzeigen-Assets vorschlagen. Das ist einer dieser Punkte, bei denen SEO, UX und Paid Search ganz unspektakulär ineinandergreifen.
Am Ende ist die Funktion keine Revolution. Aber sie ist praktisch. Und ehrlich gesagt: Praktische Verbesserungen sind im Kampagnenalltag oft mehr wert als große Ankündigungen. Wenn du dadurch schneller bessere Sitelinks findest, deine Anzeigen mehr relevante Klickpfade anbieten und Nutzer direkter auf die passende Seite kommen, dann ist schon viel gewonnen.
Mein Rat wäre deshalb: Wenn dir der Hinweis im Konto begegnet, klick nicht nur aus Gewohnheit auf „Übernehmen“. Nimm dir zehn Minuten, prüfe die Vorschläge, passe sie an und denke kurz darüber nach, welche Nutzerabsichten du damit abdeckst. Das ist keine große Arbeit. Aber es kann genau der Unterschied sein zwischen Anzeigen, die nur irgendwie laufen, und Anzeigen, die sauber geführt wirken.







